Spatenstich Neubauprojekt Bitburg
Zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung sowie Mitarbeitende und Freunde des Caritasverbands haben sich am Donnerstag zum symbolischen Spatenstich des Neubauprojekts an der künftigen Adresse Am Eisweiher 4 in Bitburg eingefunden. Trotz kühler, aber trockener Witterung herrschte große Freude über den offiziellen Start eines Bauvorhabens, das als bedeutende Investition in die Zukunft der sozialen Arbeit in der Region gilt.

Der Caritasverband errichtet an zentraler Lage moderne, bedarfsgerechte Räumlichkeiten für seine Beratungsdienste, eine heilpädagogische Tagesgruppe sowie die Geschäftsstelle der Ökumenischen Jugendhilfestationen gGmbH. Der neue Standort ist fußläufig, mit öffentlichen Verkehrsmitteln sowie mit dem PKW hervorragend erreichbar und bietet eine gute Infrastruktur mit Nahversorgung und ausreichend Parkmöglichkeiten.Neben Caritasdirektor Winfried Wülferath nahmen auch die beiden weiteren Caritasdirektorinnen Andrea Ennen und Silke Mathey an dem Termin teil.
Dank und Zuversicht zum Baustart
Andrea Ennen, Leiterin der Sozialen Dienste und Caritasdirektion, begrüßte die Gäste und dankte allen Beteiligten, insbesondere den Projektpartnern aus Planung und Bau:
"Heute ist ein Moment, in dem aus Worten Taten werden. Dieses Gebäude wird eine zentrale Anlauf- und Beratungsstelle für die Menschen in der Region sein - ein Ort, an dem wir zuhören, Perspektiven entwickeln und Hilfe zur Selbsthilfe ermöglichen." Rund 1.200 Quadratmeter Nutzfläche entstehen auf dem Grundstück, davon etwa zwei Drittel für den Caritasverband und ein Drittel für die Jugendhilfestationen. Untergebracht werden unter anderem die Schuldner- und Suchtberatung, Familien- und Schwangerenberatung sowie Räumlichkeiten für die Betreuung von Kindern und Jugendlichen. Das Gebäude wird nach aktuellen Nachhaltigkeitsstandards errichtet und unter anderem mit Photovoltaikanlage und Ladesäulen ausgestattet. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf über fünf Millionen Euro. Mit dem Bauunternehmen Arend sowie dem Architekturbüro Eiden als Planungspartner wurde das Projekt gemeinsam entwickelt.
Gute Arbeitsbedingungen als Grundlage guter Hilfe
Caritasdirektor Winfried Wülferath betonte in seiner Ansprache die Bedeutung des Neubaus für Mitarbeitende und Hilfesuchende gleichermaßen: "Das ist kein Luxusbau, sondern ein Gebäude im guten, soliden Standard der Caritas. Unser Ziel ist vernünftige Arbeitsbedingungen - denn nur wer gute Arbeitsbedingungen hat, kann Menschen bestmöglich helfen. Wir sind ambitioniert unterwegs und zuversichtlich, dass das Gebäude wie zugesagt bis zum 31. Juli 2027 fertiggestellt wird." Wülferath unterstrich zudem das klare Bekenntnis des Caritasverbands zum Standort Bitburg sowie den Anspruch, modern und zugleich werteorientiert aufgestellt zu sein. Ein im Rahmen des Projekts überreichtes Kreuz stehe dabei für das Selbstverständnis der Caritas: getragen im Glauben und zuversichtlich in die Zukunft gerichtet.
Starkes Zeichen für die Region
Auch Landrat Andreas Kruppert, ranghöchster Vertreter der kommunalen Familie, würdigte das Projekt als Meilenstein für den Eifelkreis Bitburg-Prüm: "Dieses Bauvorhaben ist ein starkes Zeichen für die Region und die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem Caritasverband. Die Beratungsdienste und gerade die Jugendhilfe haben nach der Pandemie stark an Bedeutung gewonnen. Umso wichtiger ist es, verlässliche, seriöse und empathische Angebote vor Ort zu sichern." Zugleich hob Kruppert die Verantwortung als Arbeitgeber hervor: "Gute Rahmenbedingungen für Mitarbeitende zu schaffen, ist eine Verpflichtung - und eine wichtige Grundlage für erfolgreiche soziale Arbeit. Ich bin sehr zuversichtlich, dass die Umsetzung sowohl qualitativ als auch zeitlich gelingt." Mit dem symbolischen Spatenstich ist der erste sichtbare Schritt getan. Der Caritasverband freut sich darauf, ab 2027 Menschen aus Bitburg und dem Umland in modernen Räumen beraten, betreuen und begleiten zu können.