Richtfest für Neubauprojekt in Bitburg
Bitburg, 07.08.2026 - Erst im März 2026 erfolgte der symbolische Spatenstich, nun - knapp fünf Monate später - feierte der Caritasverband Westeifel bereits das Richtfest für seinen Neubau am Eisweiher 4 in Bitburg. Rund 60 geladene Gäste folgten der Einladung auf die Baustelle, um den Baufortschritt zu würdigen und den beteiligten Gewerken für ihre Arbeit zu danken.

Caritasdirektor Winfried Wülferath begrüßte gemeinsam mit der Kollegin und Caritasdirektorin Silke Mathey die Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie Mitarbeitende der beteiligten Handwerksbetriebe. Auch Domkapitular Benedikt Welter, Vorsitzender des Caritasverbandes für die Diözese Trier, war eigens angereist. Er bezeichnete das Bauvorhaben als bedeutende Investition in die Zukunft der sozialen Arbeit in der Region. Ebenfalls anwesend waren Mitarbeitende der Dienststelle Bitburg, die künftig in den Neubau einziehen werden.
Der Einladung folgten Gäste aus Politik und Verwaltung, darunter Jens Jenssen, Vizepräsident der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier, Nico Steinbach, Landtagsabgeordneter, sowie Heiko Jakobs (Stadtbürgermeister Bitburg), Markus Konrad (Bürgermeister der Verbandsgemeinde Speicher) und Ursula Wilmsen als Vertreterin für die Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Südeifel. Wülferath dankte ausdrücklich für die Unterstützung und dafür, "dass Sie am Freitagnachmittag beim Richtfest dabei sind, mit uns feiern und dieses Projekt begleiten".
Ein besonderer Dank galt den Handwerkerinnen und Handwerkern sowie dem Bauunternehmen Arend und dem Architekturbüro Eiden, die Planung und Umsetzung verantworten. Wülferath wünschte zudem allen weiteren beteiligten Firmen und Gewerken für den Innen- und Außenbau weiterhin Glück und gutes Gelingen für den Bauverlauf.
Auch Richard Ehl (Geschäftsführer der Jugendhilfestationen), die Mieter des Neubauprojektes werden sowie Alexander Knauf, Leiter der Dienststelle Bitburg, waren vor Ort. Die stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrates des Caritasverband Westeifel, Petra Schweisthal, unterstrich die Bedeutung des Projektes für die Mitarbeitenden: Sie habe sich sehr gefreut, dass dieses Richtfest stattfindet - "für die Leute, die hier so viel gearbeitet haben, und für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die künftig in den neuen Räumen ihre berufliche Heimat finden". Winfried Wülferath betonte zugleich: "Ohne Aufsichtsrat sind solche Projekte nicht denkbar und überhaupt realisierbar. Vielen Dank, dass ihr uns unterstützt und zur Seite steht."
Den feierlichen Höhepunkt bildete der Richtspruch, gesprochen von Herrn Rodens. Er würdigte das gelungene Zusammenspiel aller Gewerke - von der Planung bis zur statischen Ausführung - und stellte den sozialen Zweck des Neubaus in den Mittelpunkt: "Doch dieser Bau gilt nicht dem Geld. Er dient den Schwachen dieser Welt. Liebe, Trost und Licht - ein anderes Ziel hat dieser Rohbau nicht." Mit dem traditionellen Wunsch "Gott schütze dieses neue Haus und alle, die gehen ein und aus" sowie einem gemeinsamen Anstoßen wurde der Richtspruch beendet.
Beim anschließenden Rundgang konnten sich die Gäste in den einzelnen Räumlichkeiten einen direkten Eindruck vom Baufortschritt verschaffen und sich über die nächsten Schritte bis zur Fertigstellung informieren.
Bei sommerlichen Temperaturen bildete ein gemeinsamer Imbiss mit kühlen und erfrischenden Getränken den Abschluss und bot Gelegenheit für Austausch und persönliche Gespräche.