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Stand: 08.01.2018

Pressemitteilung

Smartphone – Fluch oder Segen?

Bleialf. April 2018. Zwei Vorstellungen. 

Smartphone 2018Weimarer Kultur-Express

 

 

 

 

 

 

 

   

Hervorragendes Schauspiel - gepaart mit Publikums-Interaktionen kommt bei der Zielgruppe an. Rund 350 Schüler/innen der RS plus Bleialf erleben professionelles Theater. Der Weimarer Kultur-Express propagiert mit dem Theaterstück "ONLINE" einen bewussteren Umgang mit den Neuen Medien und macht zugleich aufmerksam auf die Gefahren von Social-Media-Sucht. Der Arbeitskreis "Sucht und  Gewalt", der Eifelkreis Bitburg-Prüm und die LzG RLP fördern diese kulturell ansprechende Veranstaltung im Rahmen ihres Präventionsauftrages. Der Förderverein der RS plus Bleialf unterstützt die Vorführungen ebenfalls finanziell. Die Organisation übernahm der Caritasverband Westeifel e.V. (Schulsozialarbeit, Fachstelle Spielsucht, Fachstelle Suchtprävention).  Tablets und Smartphones sind heutzutage überall präsent und aus dem Leben vieler Menschen kaum mehr wegzudenken. Wieviel Zeit Kinder und Jugendliche in ihrer Freizeit mit ihren "Alleskönnern" verbringen, zeigt deren große Faszinationswirkung. Dahinter verbirgt sich nicht zuletzt ein hohes Suchtpotenzial. Manches erleichtert den Alltag wie z.B. das Nutzen des Smartphones als schnelle Informationsquelle. Praktisch auch die integrierte Kamera mit Bildbearbeitung und die Musik-App. Doch die einerseits positiven Effekte dieser sich schnell entwickelnden medialen Welt werden überschattet von mannigfaltigen negativen Aspekten. Unsoziales Verhalten im Netz schürt vielfache Konflikte. Verstecke Kostenfallen, der mangelnde Datenschutz, Fake-Nachrichten, Urheberrechtsverletzungen, strafbares Verhalten, der leichte Zugang zu nicht altersgemäßen Inhalten sind weitere Risiken. Nach durchzockten Nächten sinkt nicht nur die Leistungsfähigkeit, gleichzeitig steigen Reizbarkeit und Aggressivität. Achtung ist geboten, wenn das reale Leben massiv unter dem Konsum leidet und Freunde, Familie, Hobbys und Körperhygiene vernachlässigt werden. Dann hilft häufig nur noch der Weg zur Suchtberatungsstelle oder eine Therapie.  Doch es geht nicht darum, die Neuen Medien zu verfluchen. Es geht vielmehr um einen bewussteren und verantwortungsvolleren Umgang, z.B. durch medienfreie Zeiten und Zonen.   Heike Theis, Schulsozialarbeit, Caritasverband Westeifel e.V.