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Die Erziehungshilfeoffensive der Landesregierung Rheinland-Pfalz hat seit 1997 den Aus- und Aufbau teilstationärer und ambulanter
Hilfen im ländlichen Raum verstärkt. Träger von Heimeinrichtungen des Verbundsystemes, die Salesianer Don Boscos, der Verein der Schmiedeanstalten und die Kreuznacher
Diakonie, gründeten für den Aufbau ambulanter und teilstationärer Erziehungshilfen in ländlichen Regionen 1996 die gemeinnützige
Gesellschaft Ökumenischer Erziehungshilfeverbund. Die regionale Verankerung in der Eifelregion wurde durch einen weiteren Gesellschafter, den Regionalcaritasverband Westeifel,
verstärkt.
In den Jahren 1997 und 1998 wurden an den Standorten Daun, Prüm und Bitburg als kreisübergreifende Angebote Jugendhilfestationen
aufgebaut. Diese Jugendhilfestationen versorgen mit Erziehungshilfeangeboten zwei Landkreise mit einer Gesamtfläche von 3000
km² (entspricht der Größe des Saarlandes). Beide Landkreise sind dünn besiedelt. Im Landkreis Prüm leben lediglich 52,9 Einwohner pro km². Der EU-Durchschnitt beträgt
115 Einwohner pro km². Im Landkreis Daun leben 71,2 Einwohner pro km². Der Aufbau der Jugendhilfestationen wurde durch die beteiligten Landkreise und vor allem mit Mitteln der Landesregierung Rheinland-Pfalz erheblich gefördert.
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