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Pressemitteilungen









Palliative Care in der Großregion – Eröffnungskolloquium der Interregionalen Weiterbildungsakademie Palliative Care (IWAP)



Luxemburg, Saarbrücken, Bitburg, den 08.04.2009



Am Freitag, den 03. April 2009 wurde im Centre de Formation et de Séminaires in Remich/ Luxemburg die Interregionale Weiterbildungsakademie Palliative Care nach mehr als zwei Jahren Konzeptarbeit mit einem feierlichen Kolloquium eröffnet.

 
ERöff.1
 
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Die anwesende luxemburgische Familienministerin Marie-Josée Jacobs, die rheinland-pfälzische Ministerin für Arbeit und Soziales Malu Dreyer und der saarländische Staatssekretär Wolfgang Schild lobten die Idee der Interregionalen Weiterbildungsakademie Palliative Care – kurz IWAP genannt – sehr, denn die Vernetzung und Weiterentwicklung des Fort- und Weiterbildungsangebotes in Palliative Care in der Großregion von Saarland, Luxemburg und Rheinland-Pfalz ist dringend geboten. Angesichts verschiedener gesellschaftlicher Entwicklungen, wie zum Bei sp iel der demographische Wandel und der gesetzliche An sp ruch auf Spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) in der Bundesrepublik bzw. das Palliativgesetz in Luxemburg ist es notwendig für den steigenden Bedarf an Fachkräften, die im Umgang mit schwerstkranken und sterbenden Menschen besonders qualifiziert und geschult sind ein ausreichendes und qualifiziertes Fort- und Weiterbildungsangebot zu machen.



In seinem Festvortrag ließ Thomas Montag, Pflegeteamleiter im Zentrum für Palliativmedizin der Uniklinik Köln die Entwicklung der Palliative Care Fort- und Weiterbildung Revue passieren. In Palliativpflege haben sich vor allem drei curriculare Basisangebote entwickelt. Das „Basiscurriculum Palliative Care für Pflegende“ von den Autoren Martina Kern, Monika Müller und Klaus Aurnhammer entstand bereits 1995 als 160 Stunden Kurs. Als einzige Weiterbildung in Palliative Care ist dieses Curriculum sowohl vom DHPV als auch von der DGP anerkannt. Mehr als zehn Jahre sp äter, im Jahr 2006 entstanden die Lernkonzepte „Palliative Praxis“ und die Material- und Methodensammlung „Palliative Care – Lehren, Lernen, Leben“. Das Curriculum „Palliative Praxis“ ist interdisziplinär und multiprofessionell aufgebaut und vermittelt in 40 Stunden Basiskenntnisse in Palliative Care. Es richtet sich insbesondere an die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Einrichtungen der Altenhilfe. Der offene Fundus von Methodenbausteinen des Konzeptes „Palliative Care – Lehren, Lernen, Leben“ eignet sich besonders für die theoretische, lernfeldorientierte sowie für die praktische Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege.



Am Nachmittag trafen zahlreiche saarländische, luxemburgische und rheinland-pfälzische Weiterbildungsanbieter von Palliative Care-Kursen zur Gründung der Plattform „Weiterbildungsakademie Palliative Care“ (DeLux) zusammen. Das Konzept der IWAP, das auf Vernetzung und Weiterentwicklung des bestehenden Angebots abzielt, wurde mit großem Interesse und der Bereitschaft zur Mitarbeit im Rahmen der Plattform aufgenommen.

 



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