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Caritas-Sozialstation Speicher

Speicher - Irrel - Kyllburg
Schulstrasse - 54662 Speicher
Tel.: 0 65 62 / 965 420
Fax: 0 65 62 / 965 42 -229

Pflegestützpunkt
Tel.: 0 65 62 / 93 03 40

 
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Caritas rüstet sich für den demografischen Wandel

Sozialstationen im Landkreis Bitburg-Prüm stellen sich neu auf

 Mit der wachsenden Anzahl älterer Menschen steigt auch der Bedarf an Betreuungs- und Hilfeleistungen. Das stellt erhöhte Anforderungen an die ambulanten Pflegedienste. Um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden, organisieren sich die Caritas-Sozialstationen neu. Die Einheiten in Bitburg und Speicher werden zusammen geführt und auf eine breitere Basis gestellt.

"In Speicher sind wir an der Kapazitätsgrenze angelangt", so Winfried Wülferath, Geschäftsführer des Caritasverband Westeifel e.V.. Hier könne man nur wachsen, wenn man sich anders organisiere, erklärt er bei der Vorstellung der Pläne. Dazu sollen beide Einheiten in dem im Bau befindlichen Gebäude am Alten Bahnhof in Bitburg zusammen geführt werden. Das neue Domizil wird im Herbst 2012 bezugsfertig sein und schafft Platz für weitere Mitarbeiter. Kleinere Teams mit eigener Teamleitung sollen eine beschränkte Anzahl von Patienten betreuen. "Auf diese Weise können wir nicht nur mehr Patienten aufnehmen, sondern auch die Intensität und Qualität unserer Pflegeleistungen weiter verbessern." erklärt Elisabeth Krupp, Leiterin gesundheitspflegerische Dienste beim Caritasverband Westeifel e.V.. Fachkräfte, wie WundmanagerInnen, Demenz- oder HospizhelferInnen könnten so leichter in allen Verbandsgemeinden eingesetzt werden. Außerdem bestünde die Möglichkeit, das Angebot für pflegebedürftige Menschen auszubauen. Dazu gehört eine Kooperation mit dem Saarländischen Schwesternverband, einem Träger verschiedener Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe. Er richtet eine Tagespflege im gleichen Gebäude ein. Hier werden Patienten tageweise von Fachkräften betreut und kehren abends in ihre Wohnung zurück. "Ein zusätzlicher Beitrag, damit hilfebedürftige Menschen im eigenen Zuhause bleiben können", freut sich Elisabeth Krupp. Weitere Angebote der neuen Sozialstation werden im Laufe der nächsten Monate ausgearbeitet.

 
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