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Die Mehrzahl der Befragten empfindet ihre persönliche Situation als Armut und fühlt sich vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen.
Auffällig war hierbei, dass dies nicht nur Empfänger von Sozialleistungen betrifft, sondern auch Personen, die sich in einem
Arbeitsverhältnis befinden. Armut definiert sich für die Befragten darin, dass das Geld nicht für einen Monat ausreicht, sie
auf Vieles verzichten müssen und die Angst vor der Zukunft ihr täglicher Begleiter sei. Armut macht einsam - die Betroffenen
fühlen sich vor allem in kultureller Hinsicht und von sozialen Kontakten, wie in Vereinen, ausgeschlossen. Armut ist belastend
die Klienten geben an, dass ihre Situation krank macht und mit Dauerstress und Konflikten verbunden ist. Armut ist beschämend
viele wollen ihre Situation verheimlichen und empfinden die Reaktionen ihres Umfeldes teils als gleichgültig, teils als
abwertend. Armut macht hilflos oftmals laufen die Bemühungen der Betroffenen die Armut zu überwinden ins Leere. Hier setzen die Beratungs- und Unterstützungsangebote des Caritasverbandes Westeifel e.V. an, unter anderem die Schuldnerberatung,
die Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahme, Tafel, Kleiderbörse oder die Ausbildungspatenschaften. Die Teilnehmer der
Umfrage wünschen sich nicht nur direkte Hilfen, sondern erhoffen sich auch Solidarität und Menschlichkeit. Ebenso erwarten
sie, dass der Caritasverband politisch Position bezieht und ihnen in der Öffentlichkeit eine Stimme gibt. Auch deshalb werden
die Ergebnisse der Umfrage ab April in den Räumen der Dienststelle Daun ausgestellt und für jeden zugänglich sein.
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